Die umweltfreundliche Zukunft des Autofahrens

Am umweltfreundlichsten bewegt man sich zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fort. Doch viele Menschen benötigen aus privaten oder beruflichen Gründen ein eigenes Auto. Außerdem ist der eigene Wagen ein Statussymbol, das man sich gern leistet. Die Nachteile: Hohe Umweltbelastung und überfüllte Straßen.

Die Elektromobilität allein kann aber nicht die Umwelt retten. Herstellung und Entsorgung der Akkus sowie die Gewinnung der Energie zum Aufladen muss so umweltschonend wie möglich werden. Bis der Akku sich durchsetzt, arbeiten Forscher fieberhaft an der Verbesserung der bestehenden Technologien. Die spritsparende Start-Stop-Automatik hält zum Beispiel mit dem aktuellen Nissan Micra bereits Einzug in Kleinwagen-Serien, Hybrid-Motoren reduzieren den Schadstoff-Ausstoß durch Gas oder das Auffangen der Brems-Energie.

Der Verkehr der Zukunft wird intelligent gesteuert werden. Ein Beispiel dafür ist die konsequente Umsetzung der grünen Welle, die bedarfsgerecht anhand der aktuellen Verkehrsdichte die Ampelschaltungen berechnet wird. Das verhindert lange Standzeiten und reduziert Stress der Fahrer und damit die Unfallgefahr. Umsetzbar ist das schon jetzt und kann dazu beitragen, den Spritverbrauch zu senken. Noch dazu werden die ortskundigen Autofahrer dazu „erzogen“, mit der vorschriftsmäßigen Geschwindigkeit zu fahren.

Auch auf den Autobahnen muss sich einiges tun, da auch hier die Zahl der Fahrzeuge steigt und häufiges Beschleunigen und Abbremsen im stockenden Verkehr und Stau den Spritverbrauch und damit die Umweltverschmutzung erhöht. Durch den mehrspurigen Ausbau von Engpässen wie Auf- und Abfahrten läuft der Verkehr flüssiger. Neuartige Fahrbahnbeläge aus recycelten alten Asphaltdecken schont die Umwelt bei der Produktion, sind langlebiger und zeichnen sich durch einen geringeren Rollwiderstand – sprich weniger Lärm im Auto und niedrigerer Spritverbrauch – aus. Bis dahin müssen Pendler und Berufsfahrer leider Baustellen in Kauf nehmen.

Fazit: Technologien, die das Autofahren umweltfreundlicher machen, kommen auch dem Fahrer selbst zugute: Sie machen die Zeit hinter dem Steuer entspannter, weil sie den Verkehr entlasten.

Bildquelle: Nicole Effinger – Fotolia.com

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